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Zettel-Zwischenfall in Zug offenbar kein Anschlag

Ermittler haben bislang keine Hinweise auf Straftat

 | Mysteriöser Zwischenfall in Regionalzug
(AFP)
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Frankfurt/Main (AFP) - Bei dem mysteriösen Zwischenfall mit einem Zettel in einem Regionalzug von Heidelberg nach Frankfurt am Main hat es sich laut Polizei nicht um einen Anschlag gehandelt. Die Ermittlungen hätten bisher keine Hinweise auf eine Straftat ergeben, sagte ein Polizeisprecher in Frankfurt. Fünf Fahrgäste hatten am Donnerstag vorübergehend über Kribbeln und Gefühllosigkeit in den Fingern sowie allgemeines Unwohlsein geklagt, nachdem ihnen ein 25-Jähriger aus Mannheim nach Polizeiangaben in dem Zug einen Zettel mit einem "zusammenhanglosen Text" übergeben hatte. Bei ärztlichen Untersuchungen der Betroffenen wurden aber keine Verletzungen festgestellt. Auch die Untersuchung des Zettels auf mögliche gefährliche Substanzen verlief ergebnislos. Die Polizei hatte den zunächst unbekannten Mann, der den Zuginsassen den Zettel übergeben hatte, noch am Donnerstag identifizieren können. Der 25-Jährige gab demnach an, er habe den Eindruck gehabt, die Mitreisenden benötigten seine Hilfe. Er wurde nach seiner Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei dementierte zugleich Berichte, der Zettel habe die Aufschrift getragen: "Ihr seid alle infiziert." Vielmehr habe auf dem Zettel lediglich "wirres Zeug" gestanden, sagte der Sprecher.
Aktualisiert am 20.01.2012 um 11:29 Uhr

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