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Greenpeace-Chef: Klimawandel Hauptgefahr für Sicherheit


Naidoo spricht bei Münchner Sicherheitskonferenz

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Naidoo
(AFP)

München (AFP) - Der Chef der Umweltschutzorganisation Greenpeace, Kumi Naidoo, sieht im Klimawandel die Hauptgefahr für die globale Sicherheit. "Ich weiß nicht, was die Waffen des Dritten Weltkrieges sein werden, aber der Vierte Weltkrieg wird mit Steinen und Stöcken geführt werden", sagte Naidoo bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er warnte vor einem Aufstand der Armen, wenn nicht schnell Maßnahmen ergriffen würden, um die Risiken ökologischer Katastrophen zu verringern.

Derzeit gebe es eine Vielzahl von Krisen, sagte Naidoo weiter. "Lebensmittelkrise, Klimakrise, Armutskrise - und natürlich eine Finanzkrise, eine demographische Krise und eine globale Krise des demokratischen Regierens", fügte der Greenpeace-Chef hinzu. Er forderte die in München vertretenen Teilnehmer aus Politik und Militär auf, die Verteidigungsausgaben nicht weiter zu erhöhen.

Es war das erste Mal, dass ein Greenpeace-Vertreter bei der renommierten Konferenz sprach. An der 48. Sicherheitskonferenz nehmen bis Sonntag rund 350 Vertreter aus Politik, Militär, Wirtschaft und von Nichtregierungsorganisationen teil.

Aktualisiert am 04.02.2012 um 10:20 Uhr



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